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Die fifty-fifty Projekte in den Grundschulen der Samtgemeinde Tostedt.

 

Weitere 50/50-Projekte:

 

Kindergarten Wistedt
Kindergarten Handeloh
Kindergarten Todtglüsingen
Kindergarten Welle
Kindergarten Otter
Kindergarten Heidenau


Kiga Heidenau 2008
Grundschule Otter 2008
GS Dieckhofstr. 2008
 
GS Todtglüsingen 2008
Kiga Welle 2008
GS Wistedt 2008
Kiga Handeloh 2008
GS Heidenau 2008
GS Handeloh 2008

GS= Grundschule; Kiga = Kindergarten

Die Leiter und Leiterinnen der Grundschulen und Kindergärten in der Samtgemeinde Tostedt erhalten ihre Energiesparschecks vom 1. Vorsitzenden der Agenda 21 Burkhard Allwardt und vom Kassenwart Dirk Stecklina. Die Grundzüge des fifty-fifty Projektes und die Grundregeln sind im Text unten dargestellt. Die Schecks wurden für das Rechnungsjahr 2007 und 2008 überreicht.

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Kinder leider nicht mit abbilden.


 

 
   

 

DOWNLOAD UNSERES FLYERS HIER

Aktuelle Gesamtergebnisse aller Grundschulen hier

Aktuelle Gesamtergebnisse aller Kindergärten hier

Projekte fifty-fifty

 

Fifty- fifty Projekt der Agenda 21 in der Samtgemeinde Tostedt

Seit dem Jahr 2004 sind am fifty-fifty Projekt die Grundschulen Heidenau, Wistedt, Handeloh, Otter, Poststr., Dieckhofstr, Todtglüsingen beteiligt.

Vom Jahr 2005 an sind die Kindergärten, Welle, Wistedt, Handeloh, Otter, Heidenau, Todtglüsingen beteiligt.

Bis zum Beginn des Jahres 2009 konnten

69.000 kWh Strom ,

2,0 Mio. Kubikmeter Erdgas,

500 Kubikmeter Trinkwasser

eingespart werden.

 

Der Geldwert beträgt 100.000 Euro.

 

An die Einrichtungen wurden zur freien Verfügung insgesamt

50.000 Euro ausgeschüttet.

 

Die andere Hälfte investiert die Samtgemeinde in energiesparende Maßnahmen der jeweiligen Einrichtung.

 

Was macht den Erfolg aus?

•  Alle 1. Klassen in der SG Tostedt erhalten eine Stunde Unterricht für Energiesparmaßnahmen im Jahr.

•  Die Sparschecks werden anläßlich von Monatstreffs oder Schulfesten öffentlich vergeben, oft Anwesenheit der Bürgermeister und Presse.

•  Die Verwaltung der Samtgemeinde arbeitet eng mit der Agenda 21 zusammen und liefert eigenständig die Rechnungsunterlagen.

•  Jede Einrichtung erhält eine Übersicht über ihre Verbräuche.

•  Auf Elternabenden, Dienstbesprechungen stellt die Agenda 21 das Prinzip den Eltern und Lehrkräften von Zeit zu Zeit vor.

 

Grundzüge des fifty-fifty Projektes an Grundschulen in der Samtgemeinde Tostedt.

•  Erkennen, dass die Energie- und Wasserrecourcen begrenzt sind und unsere Kinder nicht mehr den freien und kostengünstigen Zugang zu den Recourcen haben, wie wir es bisher gewohnt sind.

•  Wissen, dass wir nachhaltig aus ökologischen und ökonomischen Gründen zum Sparen angehalten sind.

•  Wir unser komkretes Handeln überdenken und den zukünftigen Gegebenheiten anpassen müssen.

•  Wir die Verpflichtung empfinden unseren Kindern eine funktionsfähige und lebenswerte, artenreiche Natur zu hinterlassen,

•  Konkrete Handlungsanweisungen sind:

•  Kinder bei der Ernährung mit ausreichenden Inhaltsstoffen zu versorgen, sodass ihr Energiehaushalt ausgeglichen ist.

•  Kinder fachgerecht, der Jahreszeit entsprechend, anziehen. Lehrer und Lehrerinnen sollten mit entsprechendem Beispiel vorangehen.

•  Persönliche Befindlichkeiten von Lehrern und Lehrerinnen zurückstellen und dem Gesamtziel unterstellen.

•  Kinder nicht nur mit Hausschuhen ausstatten, sondern darauf achten, dass sie auch angezogen werden- Unterkühlung der Füße – bei Nichteinhaltung Auslösen von Erkältungskrankheiten.

•  Räume nicht Wärmer als 20 Grad C. heizen.

•  Nicht genutzte Räume nicht beheizen.

•  Heizungen so regulieren, dass nicht zu Verbrennungen der Kinder führen.

•  Energiedetektive wählen, die das Lüften und Beleuchten der Räume kontrollieren und entsprechende Hinweise an das Lehrpersonal geben.

•  Haustüren schließen und mit Schließautomaten ausrüsten, sodass die Türen auch von Kindern noch leicht zu öffnen sind, aber automatisch schließen.

•  Räume durch Stoßlüftung mit Feuchtigkeit und Frischluft versorgen. Am ende der Stunde.

•  Eine Fensterbank frei räumen, zum Lüften und zur Möglichkeit der Flucht im Schadensfall.

•  Tische so anordnen, dass das einfallende Licht auf die Tischoberflächen fällt und die Kinder nicht im eigenen Schatten sitzen.

•  Leuchten so schalten, dass die zur Wand gewandten Leuchten einzeln zu schalten sind. Zum Fenster hin einzeln abschaltbar sind, wenn eine ausreichende Lichtmenge vorhanden ist.

•  Energiesparlampen überall installieren. Entsprechend umrüsten.

•  Mittel stehen häufig aus dem fifty-fifty Projekt – Anteil der Samtgemeinde - zur Verfügung.

•  Nach der Benutzung der Räume das Licht ausschalten.

•  Darauf achten, dass die Blendung der Kinder durch die tief stehende Sonne im Herbst und Frühjahr durch Jalousetten von außen zu steuern ist. Die verbleibende Lichtmenge muss ausreichen, dass nicht das Kunstlicht benötigt wird.

•  Reinigungspersonal darauf aufmerksam machen, dass die Leuchten regelmäßig gereinigt werden.

•  Wasserhähne so ausrüsten, dass nur soviel Wasser verbraucht wird, wie nötig.

•  Kinder wissen, wann sie sie Sparspülung und die Normalspülung in den Toiletten anwenden sollen.

•  Die Beleuchtung in den Fluren mit Bewegungsmeldern ausstatten. Gegebenenfalls nur jede zweite Leuchte schalten, um bei Bedarf durch Zuschaltung den gesamten Flur zu beleuchten.

•  Bewegungsmelder in den Toiletten installieren.

•  Hausmeister werden geschult, damit sie fachgerecht die Heizung und die Technik der Einrichtung bedienen können.

•  Hausmeister und Lehrkörper sprechen gemeinsam das Energie- und Nutzungskonzept der Schule ab.

•  Das Aufmerksam machen auf Spartechniken wird nicht als persönlicher Affront gegen eine Person empfunden, sondern dient der Zielsetzung.

Letzte Aktualisierung 21.2.2009